
Tipps für heiße Tage in Stuttgart
So bleibt man im Kessel kühl
Stuttgart gehört zu den wärmsten Großstädten Deutschlands. Die Kessellage sorgt dafür, dass sich warme Luft über der Innenstadt staut und nur langsam entweichen kann. Gebäude, Asphalt und versiegelte Plätze speichern die Hitze und strahlen sie bis tief in die Nacht wieder ab. In dicht bebauten Vierteln wie der Innenstadt, Stuttgart-West oder Stuttgart-Süd entstehen sogenannte Wärmeinseln, in denen sich die Temperatur deutlich höher anfühlt als im Umland.
Ab ins Wasser – Freibäder, Mineralbäder und versteckte Wasserstellen
Stuttgart hat fünf städtische Freibäder: Möhringen, Killesberg, Rosental, Sillenbuch und das Inselbad in Untertürkheim. Sie öffnen unter der Woche ab 7 Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr, der Eintritt kostet 5,50 Euro. Wer erst zum Feierabend kommt, zahlt eine halbe Stunde vor Kassenschluss nur 4 Euro. Das Höhenfreibad Killesberg besticht durch seine Lage oberhalb der Stadt, das Freibad Möhringen durch sein 50-Meter-Becken und eine große Liegewiese.
Eine Stuttgarter Besonderheit sind die Mineralbäder. Die Stadt besitzt nach Budapest das zweitgrößte Mineralwasservorkommen in Europa – rund 44 Millionen Liter Mineralwasser sprudeln täglich aus den Stuttgarter Quellen. Drei Thermen nutzen dieses Wasser: das Leuze, das SoleBad Cannstatt und das Mineralbad Berg. Die Bad Cannstatter und Berger Quellen enthalten hochkonzentrierte Kohlensäure, sodass sich das Baden dort anfühlt, als würde man in Sprudel eintauchen. Das Mineralbad Berg wurde 2020 nach einer Generalsanierung wiedereröffnet und hat ein Außenbecken, das auch im Sommer angenehm temperiert ist.
Abseits der Bäder lohnt ein Abstecher zu den Heslacher Wasserfällen. Die schattige Schlucht liegt nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt und ist mehrere Grad kühler als die umliegenden Straßen.
Grün und schattig – die kühlsten Ecken der Stadt
Stuttgarts Parks und Wälder sind die wichtigsten natürlichen Klimaanlagen. Der Schlossgarten bietet auf seiner gesamten Länge alten Baumbestand, Wasserläufe und breite Liegewiesen. Der Weißenburgpark mit seinem Teehaus liegt hoch genug, dass abends fast immer ein leichter Wind weht. Im Rosensteinpark lässt es sich unter mächtigen Platanen aushalten, und wer weiter hinauswill, findet im Rotwildpark und am Bärenschlössle eine Waldlandschaft, die sich an heißen Tagen kaum aufheizt.
Die Stadt Stuttgart hat eine interaktive Karte veröffentlicht, die kühle Orte im Stadtgebiet verzeichnet: schattige Plätze, Trinkwasserbrunnen, Gewässer und auch klimatisierte Gebäude wie Stadtteilbibliotheken. Der Fischreiherbrunnen an der Olgastraße, der Sophienbrunnen in Stuttgart-West oder der Kröten- und Froschsee am Feuerbach in Mühlhausen tauchen dort auf – Stellen, die viele Stuttgarter noch nicht auf dem Schirm haben.
Klimatisierte Rückzugsorte
Wenn es draußen gar nicht mehr auszuhalten ist, helfen ein paar Stunden in gekühlten Innenräumen. Die Stadtbibliothek am Mailänder Platz ist klimatisiert, ruhig und architektonisch sehenswert – ein guter Ort für einen Nachmittag mit Buch oder Laptop. Die Staatsgalerie verbindet Abkühlung mit Kultur. Und Stuttgarts Programmkinos wie das Delphi, das Gloria oder das Atelier am Bollwerk haben im Sommer ohnehin Hochsaison: dunkler Saal, kühle Luft, zwei Stunden Ruhe vor der Hitze.
Gut ausgerüstet – was an heißen Tagen wirklich hilft
-
Trinken, trinken, trinken
Wasser bleibt das Wichtigste. Wer viel unterwegs ist – ob auf der Königstraße, im Park oder auf einer Wanderung entlang der Weinberge – braucht eine Flasche, die die Getränke kalt hält. Die Survival Trinkflasche mit SOS-Alarm fasst 750 ml, besteht aus doppelwandigem Edelstahl und hält Getränke über mehrere Stunden auf Temperatur. Dass sie zusätzlich einen 120-Dezibel-Alarm und ein Paracord-Armband mit Mini-Kompass am Verschluss mitbringt, macht sie zu einem soliden Begleiter für Stadtausflüge und längere Touren gleichermaßen. -
Abends auf dem Balkon
An lauen Sommerabenden will man gekühlte Getränke genießen. Der elektrische Flaschenkühler Vino Case Black regelt die Temperatur zwischen 5 und 18 °C in Einzelgradschritten. Das schwarze Edelstahlgehäuse ist schlank genug für jeden Balkontisch und nimmt Flaschen bis 9 cm Durchmesser auf – Wein, Sekt, aber auch eine Flasche Wasser. -
Mücken gehören dazu
Abende am Max-Eyth-See oder im Schlossgarten enden im Sommer fast immer mit ein paar Mückenstichen. Der Insektenstichheiler heat it classic ist ein kleines Gerät für den Schlüsselbund, das über den USB-C-Anschluss des Smartphones betrieben wird. Statt Salbe oder Chemie behandelt es Stiche mit konzentrierter Wärme – Temperatur und Dauer lassen sich über eine App einstellen. -
Richtig lüften
An Hitzetagen zählt das Timing: Fenster morgens früh und spät abends weit öffnen, tagsüber konsequent geschlossen halten und Rollläden herunterlassen. Wer den richtigen Zeitpunkt verpasst, sitzt schnell in stickiger Luft. Der Frischluftmonitor Birdie 2.0 misst den CO₂-Gehalt im Raum und zeigt an wann gelüftet werden sollte. -
Schuhe auslüften
Wer den ganzen Tag in Sneakern durch die aufgeheizte Stadt gelaufen ist, hat oft mit Schweißgeruch in den Schuhen zu kämpfen. Die Sneakers Peekers Schuherfrischer bestehen aus zwei Häschen-Haltern mit austauschbaren Aktivkohle-Beuteln, die Gerüche bis zu sechs Monate lang absorbieren. Einfach abends in die Schuhe stellen.
Wir hoffen Sie kommen mit unsere Tipps gut durch die nächsten heißen Tage in Stuttgart!
Weitere Artikel aus unserem Blog für die Region Stuttgart:
(Text: K. K. - Online Redakteurin / Foto: Aflo Images)



