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Anja Struck

Anja Struck: Wind Blowing in my Face

Eine Person auf dem Fahrrad zwischen Bäumen, aufgelöst in Farbschleiern aus Grün und Gelb – Anja Struck macht in „Wind Blowing in my Face" den Fahrtwind sichtbar. Die Hamburger Künstlerin, die unter anderem bei Markus Lüpertz studierte, arbeitet mit gezielter Unschärfe: Konturen weichen auf, Bewegung wird zur Empfindung. Das Werk von 2015 gehört zu einer Reihe, in der Struck das Thema Geschwindigkeit und Körpererfahrung fotografisch untersucht.

Artikelnummer: ARS883491
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Produktbeschreibung

„Wind Blowing in my Face" (2015)

Anja Struck, 1961 in Hamburg geboren und heute in Lüneburg ansässig, hat mit ihrer Technik der gezielten Unschärfe eine eigene Bildsprache entwickelt. Ihre Motive – meist Menschen in Landschaften oder in Bewegung – verlieren ihre scharfen Ränder und gewinnen dadurch eine Dichte, die über das rein Abbildende hinausgeht. ars mundi nennt dieses Prinzip treffend „Die Genauigkeit der Unschärfe".

„Wind Blowing in my Face" zeigt eine Person auf dem Fahrrad, eingebettet in Baumkronen mit üppigem Laub. Die Farben – vor allem Grün- und Gelbtöne – verwischen zu Schleiern, die den Eindruck von Geschwindigkeit erzeugen. Was scharf sein müsste, löst sich auf; was eigentlich Beiwerk wäre, rückt in den Vordergrund. Das Ergebnis ist ein Bild, auf dem der Wind fast spürbar wird. Das Werk entstand 2015 als Teil einer Reihe, in der Struck Bewegung als Thema bearbeitet.

Die Reproduktion ist als ars mundi Exklusiv-Edition auf 199 Exemplare limitiert und nummeriert. Jedes Exemplar wird mit einem signierten Zertifikat geliefert. Träger ist eine Alu-Dibond-Platte hinter 3 mm starkem Acrylglas – ein Verfahren, das Farben leuchtend wiedergibt und eine gewisse Tiefenwirkung erzeugt. Das Bild ist 50 × 120 cm (H/B) groß. Eine Aufhängevorrichtung ist angebracht.

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