Weißwein, Rotwein, Rosé – Wann trinkt man was? - Shop711 Zum Inhalt springen

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Artikel: Wann trinkt man was: Weißwein, Rotwein, Rosé – eine kleine Einführung für Anfänger

Wann trinkt man welchen Wein?

Wann trinkt man was: Weißwein, Rotwein, Rosé – eine kleine Einführung für Anfänger

Wer sich erstmals intensiver mit Wein beschäftigt, stellt schnell fest, wie groß die Vielfalt ist. Weißwein, Rotwein und Rosé sind die Grundlage. Dann kommen Weinstil, Rebsorte, Herkunft und vieles mehr hinzu. Da ist es nicht verwunderlich, wenn es vor allem Einsteigern schwerfällt, den passenden Wein für Anlass, Speise oder Stimmung zu finden.

Was auf den ersten Blick verwirrend wirkt, lässt sich mit ein wenig Basiswissen recht gut durchblicken. Hier finden Sie eine kleine Einführung für Anfänger, mit der Sie zielsicher zum richtigen Wein greifen.

Weißwein, Rotwein und Rosé – die wichtigsten Grundlagen

Weißwein wird in der Regel aus hellen Trauben erzeugt. Er entsteht durch das Vergären von Trauben ohne Schalenkontakt. Dadurch wirkt er leichter, frischer und meistens sehr fruchtig. Typische Aromen reichen von Zitrusfrüchten über grünen Apfel bis hin zu Pfirsich oder Melone, je nach Rebsorte und Herkunft. Weißwein wird meist gut gekühlt serviert, da dies die Aromatik besonders hervorhebt. In unserem Shop finden Sie Weißwein aus Württemberg und der Welt.

Rotwein wird aus dunklen Trauben gekeltert. Die Farbe des Weins stammt nicht aus den Trauben, sondern aus deren Schalen. Bei der Verarbeitung im Weinkeller werden daher auch die Beerenschalen, teilweise sogar die Stiele mitverwendet. Diese liefern neben der Farbe auch die Gerbstoffe, die sogenannten Tannine, die für Struktur und Geschmacksprofil verantwortlich sind. Geschmacklich reicht das Spektrum von dunklen Früchten bis zu würzigen oder erdigen Nuancen. Rotwein wird meistens bei Zimmertemperatur (16–18°C) getrunken, da sich seine Aromen so besser entfalten. Wir bieten Rotwein aus Württemberg & der Welt in unserem Shop an.

Rosé liegt geschmacklich zwischen beiden Welten. Der Herstellungsprozess ähnelt dem von Rotwein, allerdings werden Most und Schalen schon nach wenigen Stunden getrennt, damit nur ein Teil der Farbstoffe extrahiert wird. Dadurch erklärt sich die zarte Farbe und der frische, klare Charakter vieler Roséweine. Leicht gekühlt entfalten sich die Aromen dieses Weintyps besonders gut. Auch Roséwein halten wir für Sie bereit!

Wann passt welcher Wein? Orientierung für den Alltag

Wein und Essen harmonisch zu kombinieren, ist eine große Kunst. Es gibt viele Fallstricke, aber auch einige nützliche Grundregeln. Die früher geltende Maxime „Weißwein zu Fisch, Rotwein zu Fleisch“ ist längst überholt.

Hier finden Sie einige Empfehlungen für typische Alltagssituationen:

  • Weißwein eignet sich besonders gut für leichte, helle Speisen. Fisch, Meeresfrüchte, Salate, helles Fleisch und frische Gemüsegerichte profitieren von seiner Frische. Auch zur mediterranen Küche sowie zu leichten Pastagerichten passt Weißwein hervorragend. Achten Sie darauf, einen leichten, frischen Wein zu wählen, den Sie gut gekühlt servieren.
  • Rotwein passt gut zu Speisen mit intensiverem Geschmack. Rind, Lamm oder Wild vertragen die Struktur und Würze eines kräftigeren Rotweins. Je würziger das Gericht ist, desto mehr Kraft darf der Wein haben. Für Einsteiger sind fruchtbetonte, weiche Rotweine oft angenehmer, weil sie weniger herbe Gerbstoffe besitzen.
  • Rosé ist vielseitig einsetzbar. Er eignet sich als Aperitif, zu leichten Fleisch- und Pastagerichten, zu mediterranen Speisen oder einfach für gesellige Momente. Besonders im Sommer ist Rosé beliebt und wird häufig als klassischer Sommerwein bezeichnet.

Praktische Tipps für Einsteiger

Um den eigenen Geschmack zu entdecken, ist es hilfreich, verschiedene Stilrichtungen bewusst zu probieren. Probierpakete oder kleine Auswahlsets bieten einen guten Überblick. Notieren Sie sich, welche Aromen Ihnen zusagen und welche Weine Ihnen besonders gut gefallen. So entwickelt sich Schritt für Schritt ein Gefühl dafür, welche Stilrichtungen Ihnen liegen und wie sich die Welt des Weins immer weiter öffnet.

Achten Sie beim Verkosten auf die richtige Serviertemperatur. Sie hat großen Einfluss auf die Aromatik. Zu kalt oder zu warm serviert kann dazu führen, dass Aromen nicht zur Geltung kommen. Als grobe Orientierung gilt: Weißwein gut gekühlt (8–10°C), Rosé leicht gekühlt (10–14°C), Rotwein bei Zimmertemperatur (16–18°C).

Auch das Weinglas spielt eine Rolle für den Genuss. Am besten eigenen sich für den Einstieg ordentliche Universal-Weingläser. Diese kosten kein Vermögen, sorgen aber dafür, dass sich die Aromen entfalten können und der Wein deutlich besser schmeckt als aus einem Wasserglas. Der Selbstversuch ist hier sehr einfach und führt schnell zur Erkenntnis, dass Weingläser eine gute Investition sind. Nach und nach kann das Sortiment an die eigenen Vorlieben angepasst werden.

Viele Fehler lassen sich leicht vermeiden. Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass alle Weißweine leicht und alle Rotweine kräftig sind. Die Realität ist deutlich vielfältiger. Offenheit hilft dabei, neue Eindrücke zu sammeln und starre Vorstellungen abzulegen. Heute gilt: Es passt zusammen, was gefällt. Seien Sie neugierig und probieren Sie Neues aus.

Zusammenfassung für den schnellen Überblick

Mit einem Grundverständnis für die drei Weinarten fällt es deutlich leichter, im Alltag sicherer zu entscheiden. Ob Sie etwas Leichtes, etwas Kräftiges oder eine unkomplizierte Zwischenlösung suchen. Nutzen Sie diese Basis, um bewusster auszuwählen und Schritt für Schritt Ihren eigenen Geschmack zu verfeinern. Denn am Ende kommt es auf Ihren persönlichen Geschmack an.

(Text: D. S. - Die Wein Expertin hat z.B. auch den lesenswerten Artikel Wein aus Württemberg geschrieben. / Bild: © Aflo Images)

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